Automatisierung im Werkzeug- und Formenbau: So bleiben Mittelständler wettbewerbsfähig

02. Okt 2019

Vom Fachkräftemangel bis zu kürzeren Produktionszyklen: Die mittelständischen Betriebe der metallverarbeitenden Branche in Deutschland stehen vor neuen Herausforderungen. Eine Möglichkeit, diesen zu begegnen und dabei wettbewerbsfähig zu bleiben, sind automatisierte Prozesse.

Digitalisierung und Globalisierung mögen einst Schlagworte gewesen sein – für Unternehmen sind sie mittlerweile Realität. Das gilt längst nicht nur für große internationale Konzerne, auch kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland merken dies im Betriebsalltag.

Denn eine digitalisiertere und globalisiertere Welt hat auch für mittelständische Betriebe im Werkzeug- und Formenbau neue Marktbedingungen geschaffen.

 

Der Branche fehlt es an Fachkräften

Dafür sind vor allem zwei Trends verantwortlich: eine immer individualisiertere Nachfrage nach Produkten und kürzere Produktzyklen. Das bedeutet, dass Unternehmen immer spezifischere Produkte immer schneller produzieren müssen, ohne dass dabei die Qualität leiden darf oder die Kosten steigen.

Bislang setzten deutsche Betriebe dazu vor allem auf ihre qualifizierten Mitarbeiter. Doch genau die fehlen. Dem produzierenden Gewerbe in Deutschland mangelt es an Facharbeitern, Meistern, Technikern sowie an IT-Experten.

Wie können mittelständische Betriebe also all diese Herausforderungen meistern? Indem sie auf Automatisierung und Digitalisierung setzen!

 

Verlässliche Partner sind wichtig bei der Automatisierung

Automatisierte Prozesse erhöhen die Effizienz der Produktion und damit die Produktivität. Gleichzeitig sichern sie die Qualität der Produkte.

Doch können sich kleine oder mittelständische Betriebe das überhaupt leisten? Fakt ist: Bevor Unternehmen in digitale Maßnahmen und automatisierte Prozesse investieren, sollten sie ein gut durchdachtes Konzept erstellen. Denn einfach wahllos einzelne Maßnahmen einzuführen, ist weder hilfreich noch effizient.

Dazu ist es wichtig, dass man den Markt kennt und mit verlässlichen Partnern zusammenarbeitet.

Einer dieser Partner ist der Automatisierungsexperte KUKA. So setzen beispielsweise viele Automobilhersteller auf den Industrieroboter KR QUANTEC des Unternehmens.

 

KR QUANTEC: flexibel, effizient, zuverlässig

Tatsächlich ist der KR QUANTEC nicht nur für große Betriebe interessant, auch kleine und mittelständische Unternehmen können von dem Allrounder profitieren.

Auch in der neuen Generation bietet der KR QUANTEC ein beeindruckendes Traglast- und Reichweitenportfolio von 120 bis 300 Kilogramm sowie von 2 700 bis 3 900 Millimetern.

Das erlaubt einen vielseitigen Einsatz in der metallverarbeitenden Industrie, wie etwa das Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen oder auch das Entgraten von Bauteilen.

Besonders flexibel machen den KR QUANTEC seine nachrüstbaren digitalen Plug-in Motion Modes. Dadurch können Betriebe zwischen den Modi „Performance“, „Path“ oder „Dynamic“ wählen und so beispielsweise beim Bahnfahren mit dem Path-Modus für höchste Präzision sorgen oder im Dynamic-Modus die Zykluszeit verringern.

Der KR QUANTEC ist aber nicht nur eine Investition in eine bessere Performance und mehr Flexibilität, er ist auch eine Investition, die sich auszahlt. Denn der neue KR QUANTEC bietet eine verlängerte Laufzeit von mehr als 400 000 Betriebsstunden; die Wartungszeit wurde um 75 Prozent reduziert und die Reparaturzeit um 50 Prozent gesenkt.

Damit kann der KR QUANTEC rund um die Uhr eingesetzt werden; er optimiert die Auslastung und verringert Fehler im Betrieb. So können beispielsweise auch Mittelständler eine weitere, unbemannte Nachtschicht einführen.

Das zeigt: Automatisierte Lösungen wie etwa der KR QUANTEC bieten auch mittelständischen Betrieben die Möglichkeit, ihre Produktion zu steigern, die Qualität zu sichern und damit die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern – und so international wettbewerbsfähig zu bleiben.

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