EMO 2019: Die Zeichen stehen auf Industrie 4.0

10. Sep 2019

Während Automatisierung und Digitalisierung lange Zeit nur ein Thema für große Konzerne waren, rückt die Industrie 4.0 auch im Mittelstand immer stärker in den Fokus. Die EMO 2019 widmet dem Thema daher in diesem Jahr sogar einen eigenen Bereich.

 

KUKA @ EMO 2019

_products and expertise for the metal working industry

Vom 16. bis 21. September • Halle 9, Stand C38

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Intelligente Maschinen, Simulation von Prozessen, smarte Werkzeuge – ein Blick auf die Themen der diesjährigen EMO in Hannover zeigt: Die Industrie 4.0 ist in den Fokus der weltweit größten Messe für Metallbearbeitung gerückt.

Dies ist kaum verwunderlich. Denn während Automatisierung und Digitalisierung lange Zeit vor allem nur für die großen OEMs in der Automobilbranche relevant waren, ist Industrie 4.0 mittlerweile auch für kleine und mittelständische Unternehmen im Werkzeug- und Maschinenbau immer wichtiger.

Immer kürzere Produktlebenszyklen, höhere Ansprüche an den Variantenreichtum, Fachkräftemangel in der Branche sowie der Druck, auch international konkurrenzfähig zu bleiben, haben dazu geführt, dass auch im Mittelstand die Zeichen auf Hightech stehen.

 

Industrie 4.0: neue Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand

All dies stellt die Betriebe vor neue Herausforderungen. Zum einen erfordern die Technologien der Industrie 4.0 ein technisches Know-how, das vielen kleinen und mittelständischen Betrieben im Werkzeug- und Maschinenbau fehlt. Zum anderen ergeben sich neue Anforderungen an die Datenverarbeitung.

Denn die Daten, die durch die neuen Technologien anfallen, müssen nicht nur gesammelt, gespeichert, analysiert und zugänglich gemacht werden, die Daten müssen darüber hinaus auch sicher geschützt sein.

Gleichzeitig bringt die Industrie 4.0 auch neue Chancen mit sich. Intelligente Maschinen, automatisierte Prozesse und Big Data können Prozesse effizienter gestalten, Ressourcen sparen und neue Geschäftsmodelle eröffnen.

Die Branche befindet sich also im vollen Umbruch, weshalb die EMO in diesem Jahr dem Thema Digitalisierung sehr viel Raum gibt.

 

Neue Entwicklungen und eine Plattform für den Austausch

Dazu gehören beispielsweise Unternehmen, die Innovationen im 3-D-Metalldruck oder Entwicklungen im Bereich der intelligenten Sensortechnologie vorstellen. Weitere wichtige Themenfelder sind Machine Learning sowie Künstliche Intelligenz.

Der Themenbereich „Industrie 4.0“ bekommt sogar mit der „industrie 4.0 area“ einen eigenen Bereich. Hier werden Aussteller ihre neuesten Entwicklungen präsentieren, und eine Vortragsreihe bietet Messebesuchern eine Plattform für den gegenseitigen Austausch. Im Zentrum stehen künftige Entwicklungen wie auch aktuelle, neue digitale Angebote, etwa im Bereich der Automatisierung. Schließlich ist gerade die Automatisierung ein entscheidender Bestandteil der Industrie 4.0.

Ein Beispiel dafür sind die innovativen Roboter des Automatisierungsexperten KUKA.

 

Mehr Digitalisierung, mehr Flexibilität

Dazu gehören zum Beispiel die Linearroboter, ein neues Produkt im Portfolio von KUKA. Im Vergleich zu fest installierten Robotern bieten sie eine größere Reichweite. Darüber hinaus lassen sich Arbeitsabläufe an mehreren CNC-Maschinen miteinander verketten. Das Besondere daran: Die Linearroboter lassen sich an die Bedürfnisse des Betriebs anpassen und konfigurieren.

Neben dieser Produktneuheit zeigt KUKA ebenfalls seinen Allrounder, den KR QUANTEC, in neuer – optimierter – Form. Als erster Industrieroboter weltweit bietet der neue KR QUANTEC digitale Plug-in Motion Modes. Mit dieser Software können die Bewegungen optimiert und so etwa die Bahngenauigkeit erhöht beziehungsweise die Geschwindigkeit angepasst werden.

So steht der Messeauftritt von KUKA ganz unter dem Motto „Industrial intelligence in automation_products and expertise for the metal working industry“.

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