Produktionssteuerung 4.0: Wie man Roboter leicht und effizient steuert

27. Mai 2019

 

Damit Roboter das leisten, was sie wirklich können, benötigen sie eine ausgereifte und durchdachte Steuerung, die eine zuverlässige und präzise Arbeitsweise gewährleistet. Gleichzeitig müssen Robotersteuerungen einfach und schnell programmierbar sein, um flexibel in den verschiedensten Branchen und Applikationen einsetzbar zu sein. Wie sich das realisieren lässt, zeigt dieser Beitrag am Beispiel von KUKA.

 

Roboter werden in den verschiedensten Branchen und Applikationen eingesetzt: Sie schweißen, montieren, lackieren, messen, reinigen, beschriften, entgraten, behandeln und verbinden Oberflächen. Für eine hohe Effizienz müssen die einzelnen Roboterachsen sauber gesteuert werden, um vorgegebene Bewegungsabläufe in der vorgegebenen Präzision und in der geforderten Zeit ausführen zu können. Gleichzeitig müssen Robotersteuerungen schnell und flexibel programmierbar sein, um durch kurze Umrüstzeiten auch kleine Losgrößen wirtschaftlich zu produzieren.

 

Kosten senken, Leistung erhöhen

Ein solches Multitalent ist KUKA KR C4: Industrierobotersteuerungen sind Mikroprozessor-Bahnsteuerungen mit Linear- und Zirkularinterpolation für Steuerungs- und Regelungsaufgaben bei Handhabungssystemen. Ihre (Multi-)Prozessorstruktur und der modulare Software-Aufbau ermöglichen eine Vielfalt von Anwendungen, bei denen eine schnelle Koordinierung von komplexen Bewegungsabläufen im Raum erforderlich ist, wie z. B. das Bahnschweißen, Laserschweißen, Laserschneiden, Wasserstrahlschneiden und Entgraten. Robotersteuerungen sind durch die Anpassung über Koordinatentransformation meist für unterschiedliche Robotertypen und -kinematiken geeignet.

KUKA KR C4

Die Programmierung von KUKA KR wird durch Inline-Formulare unterstützt. Sie sind über Menüs abrufbar und vereinfachen die Programmierung deutlich. Wichtig für Anwender mit Produktionsanlagen auf der ganzen Welt: KUKA KR C4 ist international einsetzbar. Das System arbeitet unter anderem mit unterschiedlichen Netzspannungen und -formen, ist bei extremer Witterung einsetzbar, versteht 25 Sprachen und erfüllt weltweit die relevanten Normen und Standards.

 

Speziell für kollaborative Anwendungen wurde die Robotersteuerung KUKA Sunrise Cabinet entwickelt.

 

Touch-Steuerung erleichtert den Arbeitsalltag

Die Bedienung der KUKA-Steuerungen erfolgt über das KUKA smartPAD mit Touchscreen, einer 6D-Maus und leistungsstarken Kommunikationsschnittstellen.

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Das KUKA smartPAD vereinfacht die Bedienung komplexer Anwendungen. Es bietet nur die Optionen an, die im konkreten Prozessschritt von Bedeutung sind. Durch die übersichtliche Auswahl verringert sich die Gefahr von Fehlbedienungen drastisch. Häufig verwendete Funktionen, wie das Verfahren einzelner Roboterachsen, sind über separate Bedienelemente zu erreichen.

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