So überwinden Sie den Fachkräftemangel im Werkzeug- und Formenbau

09. Okt 2019

Der Fachkräftemangel beschäftigt den Werkzeug- und Formenbau und die metallverarbeitende Industrie in Deutschland. Doch mit einer ganzheitlichen Strategie und automatisierten Industrielösungen können Betriebe dem Fachkräftemangel proaktiv begegnen und ihn langfristig überwinden.

Von Deutschland über Israel bis zu den USA: Der Fachkräftemangel ist ein weltweites Problem. So zeigt die Studie „Fachkräftemangel“ der ManpowerGroup, dass es noch nie so schwierig war, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Davon ist vor allem die produzierende Branche und hier insbesondere der Werkzeug- und Formenbau und die metallverarbeitende Industrie betroffen. Nach dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der PricewaterhouseCoopers GmbH ist der Fachkräftemangel nach wie vor die größte Sorge der Branche.

Der Fachkräftemangel hat verschiedene Ursachen. Zum einen müssen deutsche Unternehmen mit Wettbewerbern aus der ganzen Welt mithalten. Zum anderen verzeichnen Betriebe immer weniger Bewerber. Die voranschreitende Digitalisierung erfordert zudem stetig neues Know-how.

Angesichts dieser neuen Herausforderungen sind neue Strategien für Betriebe erforderlich. Dazu gehören auch Digitalisierung und Automatisierung.

 

Automatisierung als Teil der Lösung

Automatisierung erlaubt es Unternehmen, ihre Produktivität zu erhöhen und dabei weiterhin die gewohnt hohe Qualität beizubehalten. So können auch kleine und mittelständische Betriebe mit globalen Playern mithalten.

Selbstverständlich sollten Betriebe auch weiterhin darauf setzen, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und junge Talente schon früh zu erreichen, beispielsweise über ein gutes Netzwerk mit Schulen oder mithilfe von Azubi-Botschaftern.

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind hier im Vorteil, da sie bei Bewerbern mit familiären Strukturen und flachen Hierarchien punkten können. Diese Maßnahmen lohnen sich langfristig, brauchen aber Zeit, bis sie greifen.

Ein Teil der Strategie gegen Fachkräftemangel sollten daher auch automatisierte Prozesse im Werkzeug- und Formenbau und der metallverarbeitenden Industrie sein.

Ein Beispiel dafür ist der KR QUANTEC.

 

KR QUANTEC: mehr Produktivität und Flexibilität

Der KR QUANTEC verfügt nämlich als weltweit erster Industrieroboter über digitale Motion Modes – und kann damit sowohl eine Vielzahl von Produktionsprozessen übernehmen als auch Zykluszeiten reduzieren. Nicht umsonst ist der Industrieroboter des Automatisierungsexperten KUKA damit ein Verkaufsschlager.

Diese Software-Add-ons optimieren die Leistung des Roboters für eine Vielzahl von Bewegungsabläufen.

Je nach Aufgabe kann der KR QUANTEC zwischen den einzelnen Motion Modes wechseln, was ihn nicht nur sehr vielfältig, sondern auch sehr flexibel im Einsatz macht. Insgesamt bietet der Roboter drei Motion Modes.

Performance Mode: Der Performance Mode kann nahezu alle Produktionsprozesse übernehmen, vom Handling übers Punktschweißen bis hin zum Be- und Entladen.

Path Mode: Der Path Mode bietet eine hohe Präzision beim Bahnfahren, und das sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Geschwindigkeiten, zum Beispiel beim Kleben, Messen oder Lasern.

Dynamic Mode: Im Dynamic Mode können Taktzeiten reduziert werden, denn dieser Modus verleiht dem KR QUANTEC mehr Geschwindigkeit und kann Zykluszeiten um rund 10 Prozent reduzieren.

 

Mit kombinierter Strategie Fachkräftemangel überwinden

Fakt ist: Der Fachkräftemangel kann nicht über Nacht gelöst werden.

Doch wenn Betriebe sowohl auf eine ganzheitliche Langzeitstrategie bei der Rekrutierung als auch auf automatisierte Prozesse setzen, können sie diese Herausforderung meistern und den Fachkräftemangel überwinden.

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